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Werden Dateien kopiert, heruntergeladen, gespeichert, verschoben oder sonstiges, ist es ganz praktisch, wenn man sich dabei ganz sicher sein kann, dass die Dateien auch wirklich identisch sind. Auf diese Art bemerkt man frühzeitig Fehler, beschädigte Dateien oder erhält wichtige Hinweise, ob sich etwa Dritte unbefugt an einer Datei zu schaffen gemacht haben könnten. Aus diesem Grund wurden die beiden verwandten Verfahren CRC und SHA entwickelt.
CRC steht für „cyclic redundancy check“ und ist ein Verfahren zur Bestimmung eines Prüfwerts. Identische Dateien haben identische Prüfwerte, was den Sicherheitstest sehr schnell, einfach und effizient macht. Das Verfahren wurde bereits im Jahr 1961 von W. Wesley Peterson entwickelt, ist oft im Rahmen der Download-Package bei Daten-Komprimierungs-Programmen wie zum Beispiel 7-Zip mit dabei und ist manchmal sogar in der Lage, die gefundenen Fehler in einer Datei selbstständig zu korrigieren.
Ähnlich dem CRC Verfahren ist das SHA Verfahren, kurz für „secure hash algorithm“. Das ist essenziell eine kryptologische Funktion, die, wie jede Hashfunktion, Dateien verschlüsselt. Aus jeder beliebigen Datei jeder Größe macht das SHA Verfahren also einen sogenannten Hash-Code, digitale Signatur oder auch Prüfwert, dessen ausschlaggebende Eigenschaft darin liegt, dass man ihn nur mit extrem viel Rechenaufwand „rückwärts“ wieder entschlüsseln kann. Das kommt zum Beispiel auch beim Speichern von Passwörtern auf Webseiten zunutze, denn es wird niemals das eigentliche Passwort, sondern nur der Prüfwert des Passworts gespeichert, aus diesem sich nur mit größtem Aufwand das Passwort errechnen lässt.
Zusammen mit dem CRC Verfahren dient SHA also dazu, Dateien abzusichern und gleichzeitig anhand der Hash-Codes schnell und einfach zu vergleichbar zu machen. Lädt man zum Beispiel ein Dokument aus dem Internet herunter, kann man den vom Anbieter des Downloads bereitgestellten Prüfwert mit dem selbst errechneten Prüfwert der frisch heruntergeladenen Datei vergleichen – ist der Prüfwert identisch, dann weiß man, dass auch das Dokument exakt das gleiche ist.
Das sind zwei simple, aber jedoch praktische kleine Werkzeuge, welche meistens sogar im Hintergrund arbeiten und den Leuten die Arbeit etwas erleichtern. Hat man 7-Zip oder ähnliches installiert, erscheint die Option CRC SHA direkt im Kontextmenü einer Datei. Jedoch kann man es von dort auch einfach wieder entfernen, ohne das gesamte Programm deinstallieren zu müssen. Dazu öffnet einfach den Programm-Manager und entfernt unter Extras > Optionen > 7 Zip den Haken bei CRC SHA. Für eine detailliertere Anleitung mit Screenshots kann man auch den Ratgeber-Artikel auf Giga.de zurate ziehen.